Der bekannte Influencer und Autor Simon Hegewald – „hegefire“ – lädt zu einer persönlichen Lesung aus seinem Erfolgsbuch „Entdecke wo du lebst – Deutschlands schönste Ziele!“ und liest aus seiner Sammlung „Geheimnisse am Wegesrand – sagenumwobene Orte, verschollene Schätze, vertuschte Skandale und verblüffende Zufälle die unser Land geprägt haben – von denen Sie aber vermutlich noch nie gehört haben!“
In gemütlicher Atmosphäre nimmt Hege euch mit auf seine schönsten Wanderungen und Abenteuer quer durch Deutschland. Erlebe einen inspirierenden Abend gemeinsam vor Ort.
Sie haben keine Zeit oder sind auswärtig? Bestellen Sie hier vorab ein von Simon Hegewald signiertes Exemplar „Entdecke wo du lebst!“" (über die Stephanus-Buchhandlung).
An einem Tag im Mai 1980 steigt die achtjährige Ilaria nach der Schule in das Auto ihres Vaters, der sie abholen soll. Es ist der Beginn einer zweijährigen Irrfahrt durch Italien – denn der Vater hat sie entführt.
Ständig wechselnde Hotels, die endlosen Stunden im Auto, auf unbeseelten Autobahnraststätten, Triest, Bologna, ein Internat in Rom, ein Bauernhof in Sizilien, und Ilaria denkt ständig an die Mutter und die Schwester und schwört sich, nicht mehr zu weinen. Manchmal sieht das alles aus wie eine normale Kindheit, dank der Spiele, die sie und der Vater unterwegs spielen, wie sie im Auto die Hits lauthals mitsingen.
Aber der Vater trinkt, ist ständig nervös, viel zu impulsiv. Hin und wieder darf sie mit der Mutter telefonieren, Ilaria hat schmerzhafte Sehnsucht nach ihr, doch zugleich will sie den Vater schützen. Und bei alledem muss sie irgendwie versuchen, die andauernde Angst, den Zusammenbruch ihres Lebens, ihre stille Verzweiflung zu bewältigen.
„Ilaria“ ist ein Roadtrip durch ein ungekanntes Italien und ein beeindruckend erzählter, autobiographisch grundierter Roman – über heikle Nähe, die elementare Schutzlosigkeit eines Kindes und die Notwendigkeit einer viel zu frühen Selbstbehauptung.
Lesung in französischer Sprache mit deutscher Übersetzung
Moderation: Caroline Grafe
Sie haben keine Zeit oder sind auswärtig? Bestellen Sie hier vorab ein von Gabriella Zalapì signiertes Exemplar „Ilaria“" (über die Stephanus-Buchhandlung).
Die Klimakrise ist nicht nur eine Umweltkatastrophe, sie ist ein Gerechtigkeitsproblem. Frauen, indigene Gemeinschaften und Menschen im Globalen Süden tragen die Hauptlast, während große Konzerne von einem ausbeuterischen System profitieren. Die Aktivistin Lisa Poettinger zeigt, warum Klimaschutz nur mit sozialer Gerechtigkeit funktioniert. Sie verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit radikaler Praxis und liefert Denkanstöße für echte Veränderung. Wer sich für Klimagerechtigkeit einsetzt, braucht Mut. Dieses Buch zeigt, warum es sich lohnt.
Die Aktivistin Lisa Poettinger wurde bekannt als Mitorganisatorin der »Demo gegen rechts« 2024 in München. Sie hat ein Studium im Bereich Lehramt, Schulpsychologie, Bildung für nachhaltige Entwicklung und Environmental Studies absolviert und bildete sich nebenbei zur Kinderpflegerin weiter. Für Lisa Poettinger muss Klimapolitik immer eine soziale Komponente haben, für die sie sich vehement einsetzt. Sie war Mitglied bei Extinction Rebellion und engagiert sich derzeit beim Offenen Antikapitalistischen Klimatreffen. Im Februar 2025 verweigerte ihr der Freistaat Bayern aufgrund ihrer antikapitalistischen Haltung das Referendariat.
Diese Veranstaltung ist Teil der neuen Reihe ZUKUNFT IST JETZT
des Kulturzentrums Tollhaus in Kooperation mit dem Klimabündnis und Klima-Aktion Karlsruhe.
Eigentlich wollte Julius Fischer keine Menschen mehr hassen. Positive Stimmung verbreiten, Komplimente verteilen, lieben und geliebt werden. Da hat er aber die Rechnung ohne die Menschen gemacht. Und dann hat er auch noch zwei Kinder gekriegt. Was heißt gekriegt. Er war dabei. Darüber hat er ein Buch geschrieben.
Worum geht es? Es ist dunkel in Leipzig. Alles schläft. Alles? Nein. Ein Kind leistet erbittert Widerstand. Der Vater, dem Autoren nicht ganz unähnlich, zieht das letzte Register: eine Spazierfahrt mit dem Buggy. Mit ungewissem Ausgang und nicht vorhersehbarer Dauer. Wie die Odyssee. Dabei trifft er natürlich Menschen. Leider. Und denkt über das Elternsein nach. Während er gleichzeitig ein Elter ist. Ein angestrengter Elter. Das macht es nicht besser. Ein Buch für alle, die auch Kinder haben. Oder keine Kinder wollen. Oder nicht wissen, was die Odyssee ist.
Im Programm zum Buch liest er, wie sich alle denken können, die lustigsten Texte aus dem Buch vor und singt zwischendurch Liebeslieder ohne Happy End. Eigentlich geht er nur auf Tour, um mal wieder auszuschlafen. Nicht auf der Bühne. Klar. Außer, das Publikum will auch schlafen. Dann wird es eine schöne Gruppentherapie. Und da die Welt eh bald untergeht, schadet so ein Abend dann auch nicht. Was das Publikum erwarten kann: witzige Texte, witzige Lieder, eine Pause, ggf. gemeinsame Schlaftherapie, laaange Elterngespräche am Büchertisch. Was es nicht geben wird: Gedichte (leider ist sein Gedichtband „Stille“ gerade vergriffen bzw. noch nicht erschienen bzw. noch nicht geschrieben), Kinderbilder, Crowdwork, Livepainting, Verschwörungstheorien.
Das sagt der Autor dazu: „Ich würde mir das angucken, wenn ich nicht selbst 'nen Auftritt hätte!
Julius Fischer, geboren 1984 in Gera, aufgewachsen in Dresden, macht mehr als er kann und sollte. Er schreibt Bücher, singt Lieder (alleine oder im Duo) und moderiert Sachen. Er hatte vier Fernsehshows, drei Lesebühnen (in zweien ist er noch aktiv) und einen Podcast (wer nicht?). Auf Spiegel Online schreibt er jeden Monat eine Eltern-Kolumne. (Er liebt Klammern.) Julius Fischer lebt und arbeitet in Leipzig.
Sie haben keine Zeit oder sind auswärtig? Bestellen Sie hier vorab ein von Julius Fischer signiertes Exemplar „Ich hasse Menschen“" (über die Stephanus-Buchhandlung).
Sich von anderen abzuheben, besser sein, hübscher, schlanker, weniger zickig, lustiger, glücklicher. Dieser Gedanke reiht sich nicht nur ein in eine Vielzahl von Glaubenssätzen, mit denen Mädchen und junge Frauen in unserer Gesellschaft aufwachsen. Vielleicht ist er das Kernproblem. Der erste Dominostein.
Wenn wir endlich verstehen, dass wir alle gleich sind – gleich wütend, gleich traurig, gleich peinlich, ratlos und kompliziert – können wir genau daraus Kraft schöpfen. Vanessa Sielmann ist Politikwissenschaftlerin, Content Creatorin und selbsternanntes Girl's Girl. In „Been there, felt that“ widmet sie sich weiblichen Kollektiverfahrungen: sexuelle Selbstbestimmung und Orgasmusdruck, PMS und toxische Nettigkeit, Freitagabende auf dem Sofa und durchgetanzte Nächte, der Wunsch nach Ankommen und die Angst, etwas zu verpassen.
Vanessa Sielmann, geboren 1996, ist Politikwissenschaftlerin, Content Creatorin und professionelle Overthinkerin. Sie und ihre Arbeit finden sich zwischen feministischer Wut, Leben mit ADHS, ganz normalem Alltag und dem Chaos der Selbstfindung. Vanessa Sielmann wohnt in Hamburg.
Sie haben keine Zeit oder sind auswärtig? Bestellen Sie hier vorab ein von Vanessa Sielmann signiertes Exemplar „Been there, felt that“" (über die Stephanus-Buchhandlung).
Fünfzig Jahre nach ihrem Tod fordern Ingeborg Bachmanns Briefe eine neue Perspektive auf Leben und Werk dieser Autorin, die uns heute aktueller denn je erscheint.
Andrea Stolls Biografie beleuchtet das unübersehbare Spektrum Bachmann'scher Ambivalenzen von seinen Ursprüngen her und führt uns vor Augen, wie diese ikonische Dichterin in eine Spirale von Selbstinszenierung und Selbstzerstörung geraten konnte. Dabei stützt Stoll sich neben wissenschaftlichen Recherchen auf Gespräche mit Zeitzeugen und die Auswertung jüngst veröffentlichter Briefe und Tagebucheinträge. Der erfahrenen Bachmann-Forscherin gelingt so eine erste umfassende Biografie, die viele Rätsel dieses Lebens von den Anfängen bis zu ihrem Ende offenlegen kann.
Dr. Andrea Stoll, geboren 1960 bei Frankfurt am Main, studierte Germanistik, Philosophie und Publizistik in Wien und Mainz. 1991 wurde sie mit ihrer Studie Die Erinnerung als ästhetische Kategorie des Widerstandes im Werk Ingeborg Bachmanns promoviert. Bachmann ist ein zentrales Sujet in Stolls Laufbahn: Der von ihr initiierte und mitherausgegebene Briefwechsel Herzzeit (2008) zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan fand internationale Beachtung. Stoll veröffentlichte bereits 2013 eine Biografie über Ingeborg Bachmann: „Der dunkle Glanz der Freiheit“.
Sie haben keine Zeit oder sind auswärtig? Bestellen Sie hier vorab ein von Andrea Stoll signiertes Exemplar „»Zwei Menschen sind in mir«“" (über die Stephanus-Buchhandlung).
»Das Haus« entscheidet über Leben und Tod, um die Welt vor der alles verzehrenden Dunkelheit zu retten – und Seren ist die Assassine, die von ihm geschickt wird, um zu richten. Als sie den Rebellen Vale tötet, wird seine Seele zur mächtigsten Waffe in ihrem Besitz. Doch er lässt sich nicht einfach bändigen. Seren will seine Kraft, Vale will ihren Tod.
Als ein Verrat das Haus erschüttert, müssen sie sich entscheiden: einander vernichten oder Seite an Seite überleben? Doch in dem Netz aus Lügen, Gewalt und Verrat wächst etwas zwischen ihnen, das ebenso gefährlich sein könnte wie die Dunkelheit selbst.
„I Am the Blade“ ist der Auftakt der atemberaubenden Dark-Romantasy-Dilogie.
Diese Lesung ist Teil des Loud and Proud Online Book Festival (Instagram)
Sie haben keine Zeit oder sind auswärtig? Bestellen Sie hier vorab ein von Marie Graßhoff signiertes Exemplar „I Am the Blade“" (über die Stephanus-Buchhandlung).
In Rom haben sich Marie Luise Kaschnitz, die vor 125 Jahren in Karlsruhe geboren wurde, und Ingeborg Bachmann kennengelernt. Sie haben sich über ihr jeweiliges Schreiben ausgetauscht, einander Kontakte vermittelt und blieben bis zum Tod Bachmanns eng verbunden. Ihre gemeinsame Zeit in Rom ist prägend für die Freundschaft der beiden Autorinnen.
Juliane Ziegler beschreibt Kaschnitz' Leben in Italien anhand zahlreicher, zum Teil bisher unveröffentlichter Originaldokumente – zwischen Dolce Vita und Politik, Antike und Gegenwart. Eine wunderbare literarische Reise in die italienische »Herzlandschaft« auf den Spuren einer herausragenden Autorin, die es wiederzuentdecken gilt.
Juliane Ziegler studierte Literaturwissenschaft, Politikwissenschaft und Romanistik in Osnabrück, Siena und Buenos Aires und arbeitet heute als Journalistin für den SWR und für ARD Online.
Eine Veranstaltung anlässlich der KAMUNA 2026
Tickets erhältlich an den Museumskassen der beteiligten KAMUNA-Institutionen, an der Tourist Information Karlsruhe sowie über das Ticketportal Reservix
Sie haben keine Zeit oder sind auswärtig? Bestellen Sie hier vorab ein von Juliane Ziegler signiertes Exemplar „Herzlandschaft“" (über die Stephanus-Buchhandlung).
Privatdetektivin Malou Löwenberg ahnt sofort, dass dieser Auftrag anders ist. Ihre Klientin Lana ist todkrank und hat nur noch einen Wunsch, bevor sie stirbt: Sie möchte ihren Bruder Lucas wiedersehen, der seit sechsundzwanzig Jahren als vermisst gilt.
Doch der Auftrag hat einen Haken: Lucas will nicht gefunden werden – er verschwand, nachdem er zwei Mädchen ermordet hatte. Je länger Malou recherchiert, desto sicherer ist sie, dass Lucas noch weitere Frauen getötet hat. Eine Reise in eine zutiefst verstörende Vergangenheit beginnt – bis Malou plötzlich selbst zur Zielscheibe wird ...
Inspiriert von wahren Begebenheiten: ein neuer Band der packenden Cold-Case-Reihe von Christine Brand.
Christine Brand, geboren und aufgewachsen im Emmental in der Schweiz, arbeitete als Redakteurin bei der »Neuen Zürcher Zeitung«, als Reporterin beim Schweizer Fernsehen und als Gerichtsreporterin. Im Gerichtssaal und durch Recherchen und Reportagen über die Polizeiarbeit erhielt sie Einblick in die Welt der Justiz und der Kriminologie. Neben ihren erfolgreichen Milla-Nova-Krimis und der True-Crime-Reihe »Wahre Verbrechen«, hat die SPIEGEL-Bestsellerautorin mit ihrer Cold-Case-Reihe »Vermisst« auf Anhieb Platz 1 der Schweizer Bestsellerliste erobert. Christine Brand lebt in Zürich und auf Sansibar.
Die Tochter will nur mit Barbies spielen, die aussehen wie wandelnde Essstörungen. Der Sohn träumt davon, wie sein Fußballidol zu werden – der nur leider wegen Gewalt gegen Frauen vor Gericht steht. Oder gleich Gangster-Rapper. Na ganz toll. Willkommen im Alltag einer Familie, in der die Eltern klischeefrei erziehen wollen – und dann der Alltag dazwischen kommt!
Wie ich versuche,
meine Kinder feministisch zu erziehen
– und ständig daran scheitere
Autorin und Mutter Alexandra Zykunov erzählt, wie das Patriarchat auch vor aufgeklärten Eltern nicht Halt macht, was zur Hölle man antworten soll, wenn der Teenie-Sohn plötzlich sexistische Witze reißt und die Tochter schon in der Grundschule mit ihrem Aussehen hadert. Mit gnadenloser Ehrlichkeit und ihrem typisch wütend-witzigen Ton schreibt die Bestsellerautorin über die täglichen Kämpfe unzähliger Eltern zwischen Anspruch und Realität. Ein Buch für alle, die wissen: Feministische Erziehung ist verdammt schwer, mit Kindern über patriarchale Kackscheiße zu sprechen noch schwerer. Doch beides zahlt sich am Ende aus. Also, hoffentlich.
Alexandra Zykunov, geb. 1985, ist Journalistin, Herausgeberin und SPIEGEL-Kolumnistin für feministische und gesellschaftliche Themen und Autorin des Bestsellers Wir sind doch alle längst gleichberechtigt!.
Judith Hermann folgt in »Ich möchte zurückgehen in der Zeit« den Spuren ihres Großvaters, der während des Zweiten Weltkriegs für die SS im polnischen Radom stationiert war. Sie verknüpft ihr Schreiben mit seiner lange verleugneten Geschichte, reist von Polen aus weiter zu ihrer Schwester nach Neapel und geht Erinnern und Vergessen der folgenden Generationen nach.
In Zwischen- und Untertönen spürt Judith Hermann das Verdrängte, die Leerstellen unserer Gesellschaft auf. Ebenso magisch wie magnetisch erzählt sie davon, wie fragil wir uns in unseren Leben einrichten – und zeigt auch, welche Schönheit sich darin verbergen kann.
Judith Hermann wurde 1970 in Berlin geboren und lebt heute in Berlin und in Friesland. Auf ihr außerordentliches Debüt „Sommerhaus, später“ folgten zahlreiche Erzählungen und Romane Für ihr letztes Buch „Wir hätten uns alles gesagt“, erhielt sie 2023 den Wilhelm Raabe Literaturpreis.
Sie haben keine Zeit oder sind auswärtig? Bestellen Sie hier vorab ein von Judith Hermann signiertes Exemplar „Ich möchte zurückgehen in der Zeit“" (über die Stephanus-Buchhandlung).
Christiane Rösinger ist Musikerin, Kreuzbergerin und Großmutter. Von ihr aus könnte das immer so weitergehen, wären da nicht das Älterwerden und die Geldsorgen. Das Altern lässt sich nicht aufhalten, aber um ein bisschen was zu verdienen, beschließt Christiane, einen Altersratgeber zu schreiben. Ohne Illusionen, dafür mit Power. Ein energischer Aufruf, sich nicht länger gefallen zu lassen, wie die Gesellschaft mit Frauen umgeht, die nicht mehr jung sind.
Dabei ist es gar nicht so einfach, selbst eine entspannte Haltung zum Altwerden zu finden. Das zeigen schon die Gespräche mit den Freundinnen, deren unterschiedliche Erfahrungen und Meinungen: Da sind die Hundefrau, die Selbstoptimiererin, die Aufs-Land-Zieherin. Weit und breit kein positives Role Model. Wo sind die Vorbilder? Und vor allem: Was hilft alles, wenn man sich plötzlich in der Stroke Unit im Krankenhaus wiederfindet?
Kein Ratgeber, sondern ein bissig komisches Buch voller Erinnerungen, Gedanken und Geschichten, das am Ende einen ernsthaften Rat bereithält: weniger klagen, mehr leben. Denn alt sein heißt frei sein.
Die Musikerin Christiane Rösinger war in ihrer Jugend ein Underground-Star; in ihren reifen Jahren ist sie es immer noch. Vielen gilt sie als «die bedeutendste lebende Songschreiberin Deutschlands» (Frankfurter Rundschau). Neben der Musik schreibt sie journalistisch und für die Bühne.
Sie haben keine Zeit oder sind auswärtig? Bestellen Sie hier vorab ein von Christiane Rösinger signiertes Exemplar „The Joy of Ageing“" (über die Stephanus-Buchhandlung).
Eigentlich lieben Alma und Théo einander. Ihre erste Begegnung fühlte sich an wie der Anfang von etwas Großem, die Zeit danach wie ein Versprechen. Und doch stehen sie jetzt zwischen zwei Wahrheiten: Sie lieben sich, und dennoch liegt ihre Beziehung in Trümmern.
Wie erkennt man, ob man gemeinsam glücklich sein kann – oder glücklicher allein wäre? Auf der Suche nach Antworten verbringen die beiden noch einen Sommer in dem Haus von Almas Eltern in Frankreich und schwören, es erst zu verlassen, wenn sie Gewissheit haben: festhalten oder loslassen.
Eva Pramschüfer erzählt voller Hingabe und stilistischer Feinheit von der ersten großen Liebe, von der Kunst, von dem, was uns als Menschen trennt und verbindet.
Eva Pramschüfer, geboren 1997, arbeitet als Journalistin in München, u.a. für die Süddeutsche Zeitung und Condé Nast. Ihre Liebe zur Literatur teilt sie auf Social Media mit über 25.000 Followern auf TikTok, Instagram und YouTube. Als Speakerin zu den Themen Content Creation und Schreiben wurde sie unter anderem 2024 von TikTok auf die Frankfurter Buchmesse und 2025 vom Börsenverein auf die IG Belletristik und Sachbuch eingeladen. „Weißer Sommer“ ist ihr Debütroman.
Sie haben keine Zeit oder sind auswärtig? Bestellen Sie hier vorab ein von Eva Pramschüfer signiertes Exemplar „Weißer Sommer“" (über die Stephanus-Buchhandlung).
Was wäre, wenn Nettsein kein Charakterzug, sondern ein Überlebensmechanismus ist? In diesem Buch verabschiedet sich Silvi Carlsson von der Rolle der immer braven, verständnisvollen Frau.
Was passiert, wenn wir uns erlauben, nicht immer für andere da zu sein und unsere eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen? Radikal, persönlich und politisch schreibt Carlsson über People Pleasing, emotionale Verfügbarkeit und weibliche Sozialisation.
Sie zeigt, wie tief der Good-Girl-Komplex in Beziehungen, Karrieren und Körpern wirkt – und was geschieht, wenn wir Männer nicht länger ins Zentrum unseres Denkens stellen.
Silvi Carlsson ist Journalistin, Autorin, Content-Creatorin und Kulturkritikerin. Auf Social Media tritt sie immer wieder für feministische und gesellschafstkritische Themen ein. Persönliche Herausforderungen und der Umgang mit Angststörungen und Depressionen führten sie dazu, gesellschaftliche Strukturen, Schönheitsideale und das Selbstwertgefühl ihrer Generation kritisch zu hinterfragen. Auf Instagram und YouTube erreicht sie mit ihren Inhalten rund 500.000 Menschen, derzeit studiert sie noch Psychologie.
Luzia wächst in einer liebevollen Hausgemeinschaft auf, die für ganz unterschiedliche Menschen eine Zuflucht bietet. Im Haus werden verschiedene Formen von Liebe – queere, platonische, viele weitere – sowie geteilte Elternschaft gelebt.
Später, als Erwachsene, kämpft Luzia als Theaterregisseurin gegen patriarchale Strukturen an und versucht, etwas zum Guten zu verändern. Ihre Freundin Marle, die sie von Jugend an kennt, verspürt mit Anfang vierzig einen starken Kinderwunsch und entscheidet sich für einen ungewöhnlichen Weg abseits von Dating und Beziehungen mit Männern. Im Haus erfährt sie große Solidarität.
Doch plötzlich, nach einem verheerenden Unwetter, scheint alles bedroht, was diese Wahlfamilie über Jahrzehnte miteinander auf- gebaut hat. Was braucht es, damit eine solche Gemeinschaft in Zeiten wie diesen bestehen kann?
Sie haben keine Zeit oder sind auswärtig? Bestellen Sie hier vorab ein von Mareike Fallwickl signiertes Exemplar „Haltet euch fest“" (über die Stephanus-Buchhandlung).
Anmutige Tänzer, Meister der Tarnung und romantische Liebende, doch auch schwerhörige Vielfraße, launische Griesgrame und langsame Faulpelze: All das und mehr sind Seepferdchen.
Man findet die kleinen Fische nicht nur in Seegraswiesen und Mangrovenwäldern, sondern ebenso im Schachspiel und in griechischen Sagen – und wie kommen sie eigentlich auf Kinderbadeanzüge, Geldmünzen und Toilettenschüsseln aus dem alten Rom? Was macht sie trotz ihrer Trägheit zu erstklassigen Jägern, warum ist ein Hirnareal nach ihnen benannt, wie können sie uns helfen, besser zu schlafen, und sogar die Robotik inspirieren?
Unterhaltsam und informativ erzählt Till Hein von kuriosen Erkenntnissen der aktuellen Forschung, geht Mythen auf den Grund und lüftet so Geheimnisse über die verrückten Pferde der See.
Till Hein, 1969 geboren, studierte in Basel Geschichte, Germanistik und Russisch. Er war redaktioneller Mitarbeiter des SZ-Magazins und arbeitet seit 2002 im Journalistenbüro text-etage in Berlin. Als Wissenschaftsjournalist schreibt Hein u.a. für mare, Geo, Spiegel WISSEN, die FAS und die NZZ am Sonntag.
Seit zwei Jahrzehnten raubt uns Sebastian Fitzek den Schlaf – jetzt feiert der Starautor Jubiläum und kehrt mit seiner „back to the roots“-Tour dorthin zurück, wo alles begann: in die Buchhandlung.
Erleben Sie einen exklusiven, unvergesslichen Abend voller Spannung und blicken Sie gemeinsam mit Sebastian auf 20 Jahre Psychothriller-Geschichte zurück. Neben persönlichen Anekdoten und Überraschungen erwartet Sie ein exklusiver Blick in sein brandneues Buch „Der Nachtzug“.
Endstation Albtraum!
„Der Nachtzug“' von Bestseller-Autor Sebastian Fitzek schickt dich auf eine Reise in einem der luxuriösesten Züge der Welt – nonstop durch die tiefsten seelischen Abgründe und hinein in den größten Albtraum eines Vaters.
In einer einzigen Nacht verlor der bekannte Berliner Strafverteidiger Adrian Corvin alles, was ihm im Leben wichtig war: Seine Frau Judith wurde brutal ermordet, sein fünfjähriger Sohn Emil entführt. Die geständige Mörderin lockt Adrian in den Royal Rail Express, einen der luxuriösesten Nachtzüge der Welt, in dem jedes Abteil sein eigenes Schlaf-, Bade- und Wohnzimmer hat.
Hier unterbreitet sie ihm ein diabolisches Angebot. Die Psychopathin verspricht, Emil lebend zurückzubringen. Unter einer völlig unerfüllbaren Bedingung, die nur eine Wahnsinnige stellen kann ...
noch 112 Tage
Verlosung der Tickets:
Sie können bis zum 30.9.2026
online ein Ticket reservieren.
Am 1.10.2026 werden wir
unter allen Reservierungen
50 Tickets verlosen.
Nehmt die konservative Wende und Untergangsstimmung nicht hin – es ist Zeit für die demokratische Gegenoffensive!
Alles, was der Politik-Aktivist Arne Semsrott in seinem Bestseller Machtübernahme als Szenario einer rechtskonservativen Wende beschrieben hat, ist längst Wirklichkeit geworden – allerdings ganz ohne AfD, sondern unter Führung der CDU/SPD-Koalition: ein hartes Grenzregime,die Herabwürdigung der sozial Schwächeren, ein Ende des Klimaschutzes und eine Politik der Angst.
Semsrott fordert: Gerade jetzt gilt es, wieder in die Offensive zu kommen und Widerstand zu leisten. Engagieren wir uns gemeinsam, damit unsere Demokratie offen, vielfältig und lebenswert bleibt und wir uns nicht von Pessimismus und Verlustängsten treiben lassen.
Jeder kann aktiv werden, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Wir erfahren, was Gesundheits-Streiks bewirken und welche Verantwortung der Öffentlich-rechtliche Rundfunk hat. Und wie die kollektive Anstrengung von Bürgerräten, Jugendorganisationen, Flüchtlingsräten und zivilgesellschaftlichen Organisationen den Funken für einen progressiven Wandel entzünden kann.
Arne Semsrott, geboren 1988 in Hamburg, ist Politikwissenschaftler und Aktivist. Er leitet das Recherche- und Transparenzportal FragDenStaat, mit dem er u. a. für die Veröffentlichung der „NSU-Akten“ sorgte. Zudem war er Mitinitiator von Hochschulwatch und OpenSCHUFA und gründete den Freiheitsfonds. Semsrott schreibt u. a. für die taz, den fluter, netzpolitik.org und Le Monde diplomatique und ist zweifacher Träger des Otto Brenner Preises für kritischen Journalismus.
Unsere Erinnerungskultur muss sich verändern. Wie und warum, legt Susanne Siegert in diesem Buch dar. Sie plädiert für eine pluralistische, neue Gedenkarbeit mit einem Schwerpunkt auf der Verantwortung der Nachfahren der Tätergeneration anstelle unserer »einstudierten« gemeinsamen Rückschau mit den Opfern. Es geht um weniger bekannte NS-Verbrechen, um weniger bekannte Orte, um bisher vernachlässigte Opfergruppen. Gleichzeitig zeigt dieses Buch, wie wichtig eine aktivere, vielfältigere Gedenkkultur ist, um künftige Generationen auch ohne direkte Zeitzeugenberichte zu erreichen.
Susanne Siegert, geboren 1992, ist Journalistin und eine der bekanntesten Stimmen der digitalen Erinnerungskultur in Deutschland. Sie klärt auf Instagram und TikTok über den Holocaust auf. Für ihre innovative und engagierte Arbeit wurde sie 2024 mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet, 2025 erhielt sie den Margot Friedländer Preis. Susanne Siegert lebt in Leipzig.
Eine Tochter steht in der Wohnung ihrer plötzlich verstorbenen Mutter. Die Mutter ist fort, ihre gesamten Ersparnisse auch. Was bleibt, sind Fragen: Warum ist die Wohnung so chaotisch, der Briefkasten so voll? Und wie ist es überhaupt möglich, seine eigene Mutter an einen Heiratsschwindler zu verlieren?
Sarah Kuttner erzählt die Geschichte einer Frau, die Liebe suchte und auf einen Love Scammer traf. Die sich verliebte und die Augen verschloss. Die nichts zurückließ, außer einem schier endlosen Chat mit dem Betrüger. Vor allem aber ist es die Geschichte einer Tochter, die zurückbleibt, mit einer Leerstelle, wo einmal die Mutter war.
Also liest die Tochter die Nachrichten, die nicht für sie bestimmt waren, liest Dinge über sich selbst, die sie nie wissen wollte. Und doch, ganz langsam, füllt sich die Leerstelle mit einer Nähe, wie sie beiden zu Lebzeiten nicht möglich war.
Ein Roman über das Gefühl der Schuld, den Schmerz des Zurückbleibens, und die ungewollte Intimität eines Nachlasses.